08.10.2018 - 17:03 Uhr |

pinkwhy GmbH

Digitale Kunst zum Download - Dessauer Start-up will zum "Spotify der Kunst" werden

pinkwhy-Gründer Joerg Schnurre bietet digitalisierte Kunst zum Download für Displays. "Für uns ist jedes Display eine Leinwand", so

Dessau, 08.10.2018 (newsropa.de) - Die digitale Revolution in der Kunst ist nicht aufzuhalten und pinkwhy wird dazu beitragen, die Regeln einer ganzen Branche zu verändern“, sagt Joerg Schnurre. Der 38-jährige Gründer des Start-up-Unternehmens pinkwhy bietet Kunst zum Download auf digitalen Endgeräten an – vom Smartphone bis zum TV-Screen für private Nutzer, vor allem aber für Corporate-Kunden wie z.B. Betreiber von Flughäfen, Bahnhöfen, Shopping Malls, ÖPNV, Stadtwerbung, Co-Working bis hin zu Unternehmensberatungen, Kanzleien oder Kliniken. Mit dieser Idee möchte er nicht nur den Kunstmarkt öffnen, transparenter und demokratischer machen. Das große Ziel lautet, pinkwhy zum „Spotify der Kunst“ zu entwickeln.

Die Voraussetzungen für den Erfolg des Entrepreneurs aus Dessau sind besser denn je: Denn die technische Entwicklung verlangt nach Millionen neuer Displays Jahr für Jahr. „Jedes Display ist eine Leinwand und braucht Content – hier entsteht eine riesige Nachfrage, die bisher nicht mal im Ansatz bedient werden kann“, erzählt Schnurre. Insbesondere der B-2-B-Markt öffnet für pinkwhy spannende Perspektiven, weil digitale Werbeträger längst ein integrativer Bestandteil moderner Stadtbilder geworden sind. Zur Verwandlung von urbanen Räumen in Smart Cities schreibt beispielsweise das Multi-Channel-Medienhaus Ströer: „Die Städte und unser gesamtes Leben entwickeln sich zu einer Art Riesen-Medium“. Dass das zunehmende Ausmaß an digitalen Displays die Gefahr einer informativen und werblichen Überfrachtung birgt, haben Experten längst verstanden und suchen nach Alternativen. Eine Antwort für die visuelle Entschleunigung im öffentlichen Raum bietet pinkwhy mit seinem Katalog an digitalisierter Kunst.

Auch im B-2-C-Bereich für private Nutzer sprechen weitere gute Argumente für das Start-up aus der anhaltischen Bauhaus-Stadt: Kunstinteressierte orientieren sich und kaufen zunehmend Online, die gesamte Branche ist in digitaler Bewegung und die Nachfrage nach bezahlbarer „Kunst für alle“ steigt.

Darüber hinaus untermauerte „The Frame“ von SAMSUNG, ein Mix aus stylishem Fernseher und digitaler Kunstleinwand, die visionäre Idee von Joerg Schnurre. „Für mich würde ein Traum in Erfüllung gehen, wenn die Menschen in drei Jahren genauso selbstverständlich Kunst downloaden und streamen, wie sie heutzutage Musik über Spotify oder TV-Serien via Netflix online nutzen“, so der Geschäftsführer und Head of gute Laune von pinkwhy.

Wanted: Kooperationspartner und Investoren

Zu den wesentlichsten Aufgaben des pinkwhy-Teams zählen derzeit, weitere nationale und internationale Künstler als feste Partner zu binden, die Programmierung der App voran zu bringen, neben LOEWE weitere Kooperationspartner aus dem Technikbereich zu finden und Investoren zu gewinnen.

Bisher konzentriert sich pinkwhy auf die kreativen Kategorien Street Art, Grafitti und Urban Lifestyle. Neben bekannten Namen wie Loomit, Cantwo, Tasso, emess, Koone, Duktus oder Eliot the Super sind auch abstrakte Maler/innen wie Heiko Mattausch und Oliva Seipelt oder der Fotograf Sebastian Weise als Künstler/innen vertreten. Der digitale Kunstgenuss bei pinkwhy kostet 0,99 Euro für ein Bild auf Smartphones, 2,49 Euro für den Download auf ein Notebook und 11,99 Euro für ein Kunstwerk auf einem TV-Screen. Im B-2-B-Bereich bietet der Start-up-Gründer monatliche Rahmenverträge für Unternehmen. „Kunst muss jederzeit, an jedem Ort und für jedermann zu einem erschwinglichen Preis auf diversen digitalen Displays verfügbar sein. Das ist unser USP mit disruptivem Charakter“, sagt Joerg Schnurre.