01.03.2018 - 11:08 Uhr |

Theater Erfurt

Fördermittel für Erneuerung der Bühnenmaschinerie

Erfurt, 01.03.2018 (newsropa.de) - Für die Erneuerung der elektronischen Steuerelemente innerhalb der Bühnentechnik im Theater Erfurt stehen in den nächsten beiden Jahren 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Kulturstaatssekretärin Dr. Babette Winter überreichte heute einen Bewilligungsbescheid über diese Summe. Knapp 2 Millionen des Gesamtbetrages sind EU- Fördermittel aus dem Programm für Regionalentwicklung; 250.000 Euro steuert das Land Thüringen bei, eine weitere Viertel Million Euro wird die Stadt Erfurt als öffentlicher Träger des Theaters Erfurt bereitstellen. Landes- und Stadtmittel waren an die Genehmigung der EU-Fördersumme geknüpft.

Der Neubau des Theaters im Brühl war im Jahre 2003 eröffnet worden. Ein hochtechnisiertes Gebäude, dessen Herzstück die Bühnentechnik ist. Fast ein Fünftel der damaligen Bausumme von 60 Millionen Euro wurde für die Technik aufgewendet. Das bedeutet: alle Anlagen innerhalb der Bühnenmaschinerie werden elektronisch gesteuert. Die Halbwertzeit der elektronischen Bauteile liegt allerdings deutlich unter 15 Jahren. Für das Theater bedeutet das nicht nur regelmäßige Wartung und strenge Kontrolle aller Anlagen sowie kontinuierliche Weiterbildung für die technischen Mitarbeiter, sondern auch Investitionen in neue Elemente, die die Bühnenmaschinerie auch künftig voll funktional am Laufen halten. Andernfalls ist der hochprofessionelle Spielbetrieb eines der europaweit immer noch modernsten Theaterhäuser mittelfristig gefährdet. Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln ist gewährleistet, dass ein weiterer längst überfälliger Austausch elektronischer Steuerelemente erfolgen kann.

Zudem kann das Theater Erfurt eine weitere Investition tätigen: 51.000 Euro stellt das Land zusätzlich für den Kauf von sogenannten Flüsterscheinwerfern zur Verfügung, die bei Schauspielaufführungen zum Einsatz kommen. Damit unterstützt der Freistaat auch die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Theater Erfurt und dem Deutschen Nationaltheater Weimar.