29.03.2017 - 09:05 Uhr |

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt

Bad Dürrenberg richtet Landesgartenschau 2022 aus

Konzept unter dem Motto „Salzkristall & Blütenzauber“ überzeugt

Bad Dürrenberg im Saalekreis wird Ausrichter der fünften Landesgartenschau im Jahr 2022. Das hat das Kabinett auf seiner heutigen Sitzung entschieden. Es bestätigte damit das Votum der Auswahlkommission. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert: „Bad Dürrenberg hat sich mit seinem Konzept unter dem Motto „Salzkristall & Blütenzauber“ durchgesetzt. Ich habe Bürgermeister Christoph Schulze bereits gratuliert und wünsche ihm und seiner Stadt nun gutes Gelingen. Die Landesgartenschau ist eine hervorragende Visitenkarte des Gartenbaus und bietet zugleich eine große Chance für nachhaltige Regional- und Tourismusentwicklung.“

Vier Städte waren in das Rennen um die Ausrichtung der übernächsten Landesgartenschau gegangen: neben Bad Dürrenberg waren es Ballenstedt, Blankenburg und Dessau-Roßlau. Im Vorfeld der Kabinettsentscheidung hatte eine Auswahlkommission eine fachliche Bewertung der Bewerbungen vorgenommen. Die Auswahlkommission bestand aus Vertretern des Gartenbauverbandes sowie des Garten- und Landschaftsbau-Verbandes, Landschaftsarchitekten, Vertretern des Städte- und Gemeindebundes sowie des Landesverwaltungsamtes und außerdem vier weiteren Vertretern aus den Ressorts. Grundlage für die Bewertung waren die eingereichten Konzepte. Die Auswahlkommission hat sich aber auch in den Bewerberstädten vor Ort ein Bild gemacht. In die Entscheidung sind darüber hinaus die finanzielle Leistungsfähigkeit der Städte und strukturpolitische Komponenten eingeflossen.

„Bad Dürrenberg hat mit seinem Konzept gepunktet. Ziel ist die Sanierung des historischen Kurparkes mit dem Gradierwerk, die Wiederherstellung der Saalehänge mit alten Wegeführungen an den Fluss, die Schaffung von Blickachsen auf die Leunawerke und die Vernetzung der Ränder des Kurparkes mit der Wohnbebauung“, erklärt Ministerin Dalbert. „Es soll erreicht werden, dass die Saale wieder erlebbar wird, Räume miteinander vernetzt werden, der Kurpark eine überregionale Bedeutung erlangt und kultureller Mittelpunkt der Stadt wird.“

Geplant sind 10 Mio. Euro Investitionskosten und 3,3 Mio. Euro Durchführungskosten. Das Land Sachsen-Anhalt wird die Stadt aus den vorhandenen Förderprogrammen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und aus dem Sockelbetrag zur Durchführung einer Landesgartenschau unterstützen.

Die nächste Landesgartenschau findet 2018 in Burg statt. Dort sind die Vorbereitungen bereits in vollem Gange.