17.10.2017 - 09:38 Uhr |

Zoo Leipzig GmbH

Engagement im Zoo und im Freiland

World Okapi Day 2017 - Zoo Leipzig

World Okapi Day am 18. Oktober

Leipzig, 17.10.2017 (newsropa.de) - Faszinierend, aber stark vom Aussterben bedroht: Okapis, die seltenen afrikanischen Waldgiraffen. Seit dem Jahr 2005 hält der Zoo Leipzig wieder Okapis und unterstützt wie alle Halter das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art - das Okapi Conservation Project im Kongo. Als einer von vier Zoos weltweit engagiert sich der Zoo Leipzig im Rahmen des World Okapi Day am kommenden Mittwoch, 18. Oktober, für einen Aktionstag unmittelbar im Schutzgebiet. In insgesamt vier Dörfern – Epulu, Mambasa, Wamba und Niania – werden über sportliche Veranstaltungen die Dorfgemeinschaften zu einem gemeinsamen Tag versammelt, der neben dem Spaß auch die Möglichkeit zur Information und Sensibilisierung der Bevölkerung für die Okapis und ihren Bedrohungsstatus bietet.

Das Engagement des Zoo Leipzig finanziert sich aus dem freiwilligen Artenschutz-Euro, den der Zoo Leipzig seit Jahresbeginn mit großer Unterstützung und Akzeptanz durch die Besucher beim Ticketkauf erhebt. „Die Beteiligung am World Okapi Day ist ein Beispiel für das zusätzliche Engagement des Zoo Leipzig, das durch die Einführung des Artenschutz- Euros möglich wurde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Zoobesuchern, die mit uns gemeinsam den Schutz bedrohter Tierarten unterstützen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Im Zoo Leipzig selbst wird es am Mittwoch um 14 Uhr und um 16 Uhr die Möglichkeit zu Tierpflegergesprächen am Okapi-Gehege geben. Mit dem Jungtier Kala, das von Mutter Zawadi gut versorgt wird, wächst zum zweiten Mal nach 2014 Nachwuchs bei der stark bedrohten Art im Zoo Leipzig heran. „Das Schutzprojekt im Kongo, unsere Okapis als Botschafter ihrer Artgenossen im natürlichen Lebensraum und der Nachwuchs sind drei wichtige Säulen für den Erhalt dieser faszinierenden Tierart“, betont Prof. Jörg Junhold. Schätzungen zufolge leben nur noch 10.000 bis 15.000 Okapis in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Anzahl ist in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 50 % gesunken. Illegale Minen, Abholzung und Wilderei sind zentrale Ursachen für den Rückgang der Population, denen das Okapi Conservation Project mit Aufklärungsarbeit und dem Einsatz von Rangern entgegenwirkt.

Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor