28.08.2015 - 08:22 Uhr |

Städtisches Klinikum Dessau

Präzisere und schonendere Behandlungen

Städtisches Klinikum Dessau investiert in modernste Medizintechnik

Dessau, 28.08.2015 (newsropa.de) - Die Röntgenuntersuchung von Blutgefäßen - die Angiographie - gehört zu den Routineeingriffen in Kliniken. Exakte Gefäßverläufe lassen sich dabei auf Großbildschirmen sichtbar machen, was die Therapie beispielsweise bei Herzinfarkt- oder Schlaganfallpatienten verbessert. Inzwischen zählen Angiographieanlagen zu hochinnovativen Systemen, die mehrdimensionale Darstellungen bei minimaler Strahlendosis ermöglichen. Im Städtischen Klinikum Dessau sind seit kurzem ein modernes Herzkatheterlabor in der Klinik für Innere Medizin und eine biplanare Angiographieanlage der neuesten Generation in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie in Betrieb. „Rund 1,9 Millionen Euro investierten wir in die neuen Anlagen, die noch bessere, schonendere Behandlungen ermöglichen. Damit ist das Klinikum wieder auf dem neuesten medizintechnischen Stand und zählt zu den ersten Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt, in denen diese innovativen Anlagen zum Einsatz kommen“, bestätigt Verwaltungsdirektor Dr. med. André Dyrna.

Neue Angiographieanlage und Herzkatheterlabor

Die innovative Medizintechnik beeindruckt mit Darstellungspräzision. „Es lassen sich besonders kleine Gefäße auch in peripheren Körperbereichen in mehreren Ebenen und hochauflösender Bildqualität darstellen. Die 3-D-Aufnahmen erleichtern die Diagnosen, optimieren die Behandlung und verbessern auch die Therapiekontrolle. Das Ganze lässt sich bei geringster Strahlendosis realisieren, was für Patienten und Ärzte gleichermaßen vorteilhaft ist.“ Für Dr. med. Karsten Stock, Chefarzt der Dessauer Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie steigert die neue Angigraphieanlage deshalb die Untersuchungsqualität und verbessert die Patientenversorgung.

Auch die Klinik für Innere Medizin optimiert mit dem neuen Herzkatheterlabor die Versorgungsqualität im Bereich Kardiologie weiter. Mit der neuen Anlage lässt sich die Strahlenexposition auf ein Drittel der bisherigen Dosis verringern. Das bedingt eine verbesserte Strahlenhygiene für Patienten, Ärzte und medizinisches Personal.

Beide Medizintechniksysteme kommen vom Hersteller Siemens und wurden planmäßig innerhalb kurzer Zeit eingebaut und programmiert. Während der Umbauzeit erfolgten Untersuchungen und interventionelle Eingriffe in einem mobilen Katheterlabor. Es gibt nur wenige dieser so genannten Angiographie-Trailer, die eine optimale Versorgung garantieren. Im Gelände des Dessauer Klinikums machte eine dieser Hightechanlagen auf Rädern für wenige Wochen Station.