16.10.2012 - 08:51 Uhr |

Klinik im LEBEN GmbH

Neues Hyperthermieverfahren bei Prostata-Erkrankungen in der Klinik im LEBEN in Greiz / Vogtland

Quelle: Klinik im LEBEN

Das Mitteldeutsche Hyperthermiezentrum der Klinik im LEBEN setzt auf nebenwirkungsfreies Verfahren der transurethralen Hyperthermie zur Behandlung von Prostata-Tumoren

Greiz, 16.10.2012 (newsropa.de) - Jedes Jahr erkranken knapp 40.000 Männer in Deutschland an Prostata-Krebs, er gilt als einer der gefährlichsten Tumoren für den Mann. Ob gut- oder bösartige Erkrankung der Prostata, die Nebenwirkungen der hauptsächlichen Behandlungsmethoden Operation und Strahlentherapie sind erheblich. Viele Betroffene suchen daher nach anderen wirkungsvollen Therapieverfahren.

Das Mitteldeutsche Hyperthermiezentrum der Klinik im LEBEN in Greiz / Vogtland verfügt als eine der wenigen Kliniken in Deutschland sowie erste und einzige Klinik in Ostdeutschland über die innovative Technologie der transurethralen Prostata-Hyperthermie. Sie ist eine spezielle Weiterentwicklung der Hyperthermie, einer der ältesten Behandlungsmethoden der Onkologie.

Bei der Überwärmungsbehandlung (Hyperthermie) wird der ganze Körper oder lokal ein erkranktes Organ bzw. Gewebe schonend überwärmt und damit einer speziellen Behandlung unterzogen. Besonderen Stellenwert hat die Behandlung der Prostata mittels der transurethralen Radiofrequenz-Hyperthermie. Sowohl gutartige Prostata-Vergrößerungen als auch Prostatakrebs können behandelt werden. Neben der Überwärmung des betroffenen Gewebes wird ein elektrisches Feld aus Radiokurzwellen aufgebaut. Dadurch werden die Zerstörung der Tumorzellen unterstützt und die natürlichen Heilungsprozesse im Körper aktiviert.

Modernes Therapieverfahren ist frei von Nebenwirkungen
Unter Einsatz modernster Technik werden Kurzwellen und eine sichere Hochfrequenz-auflösung angewendet, die für Patient und medizinischem Fachpersonal völlig unbedenklich sind. Die Therapie ist einfach, stressfrei und frei von Nebenwirkungen. Sie kann ambulant durchgeführt werden. Das Verfahren führt in den meisten Fällen nach nur wenigen Behandlungen zu einer wesentlichen Verbesserung des lokalen Befundes wie auch des Allgemeinzustandes der Patienten.

Dazu erklärt Dr. med. Uwe Reuter, Ärztlicher Direktor und Leitender Chefarzt der Klinik im LEBEN: „Die transurethrale Hyperthermie hat gerade bei Prostatakrebs wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden. So können eine riskante Operation, die dafür notwendige Narkose und zu erwartende Nebenwirkungen, wie Inkontinenz oder Impotenz vermieden werden. Bei dieser völlig nebenwirkungsfreien Methode sind Komplikationen und Schmerzen ebenso auszuschließen.“

Therapieerfolge durch Langzeitstudie bestätigt
Die Anwendung hat belegte Therapieerfolge zu verzeichnen. Eine Studie mit 123 Patienten im Bereich der Prostata-Erkrankungen zeigt über 95% lokale klinische Remissionen bei der Behandlung von bösartigen Prostatatumoren. Eine gute und langfristige Kontrollierbarkeit der Krankheit mit einer hohen Lebensqualität im Anschluss ist ein weiteres Plus der Methode. Im Test konnte das prostataspezifische Antigen PSA weitestgehend reduziert und über mindestens 3 Jahre auf niedrigem Level gehalten werden.

Biologisch-ganzheitliche Diagnostik
Im Mitteldeutschen Hyperthermiezentrum der Klinik im LEBEN steht die ganzheitliche Behandlung des Menschen im Vordergrund. Dr. med. Ralf Oettmeier, leitender Chefarzt der Klinik im LEBEN erläutert: „Wir konzentrieren uns bei der Behandlung von Prostata-Erkrankungen nicht nur auf das Organ, sondern beziehen jegliche individuelle Besonderheiten und Bedürfnisse des Patienten in die Therapie ein. Optimal ist deshalb der zusätzliche Informationsgewinn durch die Biologisch-Ganzheitliche Diagnostik am Beginn der Therapiemaßnahme sowie das Erstellen eines persönlichen Behandlungsplans. Die Kombination der transurethralen Prostata-Hyperthermie mit anderen Therapieverfahren führt in der Gesamtheit zu einer wechselseitigen Steigerung der Wirksamkeit der einzelnen Behandlungen.“

Weitere Therapieverfahren können beispielsweise die Ganzkörper-Hyperthermie, die aktive Fiebertherapie, Ausleitungs-und Entgiftungsverfahren, Procain-Basen-Infusionen bzw. spezielle Vitamininfusionen, die Anwendung immunstärkender, pflanzlicher Mittel und der Homöopathie als auch tiefenpsychologische Harmonisierungstechniken sein.

Eine komplementäre Behandlung in Verbindung z. B. mit einer Strahlentherapie kann in Absprache mit dem behandelnden Onkologen/Urologen ebenfalls möglich sein.

Damit komplettiert das innovative Verfahren der transurethralen Prostata-Hyperthermie die Behandlungsvielfalt der Naturgemäßen Biologischen Medizin in der Klinik im LEBEN, Mitteldeutsches Hyperthermiezentrum und Fachbehandlungszentrum für Biologische Krebstherapie, Naturheilverfahren, Homöopathie und spezielle Schmerztherapie in Greiz / Vogtland.
Hintergrundinformationen:

In kontrollierten Studien konnte die Hyperthermie ihre klinische Wirksamkeit unter Beweis stellen. Sie wird in den letzten Jahren immer häufiger zur Behandlung von größtenteils chronischen Erkrankungen und meist in Kombination mit anderen Therapieverfahren eingesetzt.

Bei der transurethralen Prostata-Hyperthermie wird dem Patienten unter lokaler Betäubung ein Spezialkatheter in die Harnröhre eingeführt, über den er mit dem Hyperthermiegerät verbunden ist. Die Methode ist eine auf die jeweilige Person abgestimmte Behandlung der Prostata unter Einsatz eines elektrischen Feldes. Die Therapie des (bösartigen) Prostata-Karzinoms zielt ausschließlich auf den Tumor. Die transurethrale Prostata-Hyperthermie ist in der Lage zu selektieren und nur das Tumorgewebe zu zerstören, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen.

Bei gutartiger Gewebsvermehrung an der Prostata (benigne Prostata-Hyperplasie) wird eine andere Behandlungsstrategie gewählt. Ein gutartiger Tumor beeinflusst die gesamte Prostataregion. Deshalb wird für die Therapie dieser Erkrankung eine gleichförmige Erhitzung benötigt. Die Temperatur ist hierbei entscheidend für die Wirkung. Die genaue Temperaturhöhe wird durch die in die Katheter eingebrachten Mikroprozessoren genau bestimmt und kontrolliert. Die Behandlungsparameter haben einen kurativen Effekt auf die gutartigen Prostata-Tumore und garantieren die Sicherheit für die Krebsbehandlung.

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