20.04.2012 - 08:50 Uhr |

Herzzentrum Leipzig - Universitätsklinik

Herzzentrum Leipzig nimmt zahlreiche Ehrungen zur Jahrestagung der DGK entgegen

Leipzig, 20.04.2012 (newsropa.de) - Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK), vom 11. – 14.04.2012 in Mannheim, wurden gleich fünf Mitarbeiter des Herzzentrums Leipzig für ihre Forschungstätigkeiten ausgezeichnet. Die mit 1.500 € dotierte Honorary Award 2012 Lecture on Prevention ging an Herrn Prof. Dr. Gerhard Schuler, Direktor der Klinik für Kardiologie. Herr PD Dr. Steffen Desch, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, bekam den mit 5.000 € dotierten Andreas-Grüntzig-Forschungspreis. Herr Dr. Georg Fürnau, Assistenzarzt der Klinik für Kardiologie, erhielt den mit insgesamt 10.000 € dotierten Karl-Ludwig-Neuhaus-Forschungspreis, welcher diesmal hälftig an zwei Forschungsprojekte vergeben wurde. Herr Dr. Stefan Blazek, Assistenzarzt der Klinik für Kardiologie, erreichte beim Hans-Blömer-Young Investigator Award für Klinische Herz-Kreislauf-Forschung den 2. Platz und erhielt dafür einen Preisgeld in Höhe von 500 €. Frau Jelena Kornej, Assistenzärztin der Abteilung für Rhythmologie, freute sich über das St. Jude Medical Stipendium 2012.

Mit 1825 Vorträgen und Posterpräsentationen und insgesamt mehr als 8200 aktiven Teilnehmer aus 27 Ländern verzeichnete die 78. Jahrestagung der DGK einen neuen Besucherrekord. Schwerpunktthema des Kongresses waren in diesem Jahr die interventionellen kardiovaskulären Therapien. So bezogen sich auch die ausgezeichneten Forschungsthemen des Herzzentrums Leipzig auf diese Thematik. Herr Prof. Schuler erhielt die Ehrung für seine Arbeiten zur Thematik „Intensives körperliches Training bei koronarer Herzerkrankung: Kann es kathetertechnische Eingriffe ersetzen?“. Herr PD Dr. Desch punktete mit seinen Ausführungen zum randomisierten Vergleich eines polymerfreien Sirolimus-freisetzenden Stents mit einem polymerbasierten Paclitaxel-freisetzenden Stent bei Patienten mit Diabetes mellitus. Der Verleihung des Karl-Ludwig-Neuhaus-Forschungspreises lag die wissenschaftliche Arbeit von Herrn Dr. Fürnau „Osteoprotegerin beim akuten ST-Streckenhebungsinfarkt: Prognostische Bedeutung und Korrelation mit Markern der akuten Myokardschädigung in der Magnetresonanztomographie“ zu Grunde. Herr Dr. Blazek legte seine Forschungsarbeit zum Thema „Comparison of Bare-Metal Stenting with Minimally Invasive Bypass Surgery for Stenosis of the Left Anterior Descending Coronary Artery - A 10-Year Follow up” vor. Das an Frau Kornej überreichte Stipendium bezieht sich auf einen Förderzeitraum von einem Jahr für einen Forschungsaufenthalt an der University of Birmingham Centre for Cardiovascular Sciences, UK. Bei einer Dotierung von 2.700 € pro Monat wird sie sich mit Forschungen zum Thema Plasmamarkerprofile bei Vorhofflimmern beschäftigen.

Die Geschäftsführung des zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Herzzentrums Leipzig beglückwünschte die Preisträger und betonte in diesem Zusammenhang, dass es einmal mehr gelungen sei, die Leistungsstärke des Herzzentrums Leipzig nach außen – in die Welt – zu tragen.

 


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Über das Herzzentrum Leipzig:
Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 420 Betten und 10 tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz.

Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.300 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
Das Herzzentrum Leipzig ist eine 100-prozentige Tochter der RHÖN-KLINIKUM AG, die den unternehmerischen Rahmen dafür geschaffen hat, dass die Klinik erfolgreich wirtschaften und damit einen wesentlichen Teil des Gewinns wieder in hochwertige Medizin und das Wohl der Patienten investieren kann. Auf diese Weise können dauerhaft eine qualitativ hochwertige, bezahlbare Versorgung der Patienten und international erstklassige Leistungen in universitärer Forschung und Lehre sichergestellt werden.