22.10.2018 - 10:48 Uhr |

Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation Leipzig

Student aus Syrien erhält DAAD-Preis 2018

Übergabe des DAAD-Preises 2018 an M.Charaf im Gewandhaus zu Leipzig durch Prof. Baderschneider und Birgit Graf

Leipzig, 22.10.2018 (newsropa.de) - Den DAAD-Preis 2018 der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) für ausländische Studierende erhält in diesem Jahr der syrische Student Mohamad Buchr Charaf. Im Rahmen der Exmatrikulationsfeier am 12. Oktober im Gewandhaus zu Leipzig wurde der Preis durch Prof. Dr. Claus Baderschneider, Prorektor für Internationales, überreicht.
Mohamad Buchr Charaf wurde für sein soziales Engagement und für seine wissenschaftlichen Leistungen durch Prof. Dr.-Ing. Michael Einhaus für den DAAD-Preis vorgeschlagen.
Dieser Vorschlag wurde durch Kommilitonen, den Studentenrat, Mitarbeiter der Hochschule und durch Prof. Dr. Claus Baderschneider, unterstützt.

Herr Charaf studierte an der HfTL im englischsprachigen Studiengang „Internationaler Master in Information and Communication Technology“ und hat für seine exzellente Abschlussarbeit auf dem Gebiet der 5G-Forschung den Abschluss als Master of Engineering erworben.
Innerhalb der von Prof. Einhaus geleiteten Forschungsgruppe um das Thema 5G ist Herr Charaf einer der aktivsten Teilnehmer und trägt mit seinen Ideen und Arbeitsergebnissen maßgeblich zum Erfolg der Forschungen und Überführung in aktuelle Lehrveranstaltungen bei. Daneben hat er zahlreiche Studierende bei Projekten, Ausarbeitungen für Lehrveranstaltungen und Abschlussarbeiten unterstützt. Während seiner Arbeiten im 5G-Forschungslabor hat er einen Schüler bei dessen Praktikum unterstützt und Studierende einer Darmstädter Hochschule bei deren Gastaufenthalt selbstständig betreut und in der Messtechnik des Labors geschult.
Hervorzuheben sind seine Aktivitäten im Forschungsbereich. So hat er mit einem weiteren Kommilitonen im Rahmen des EU-Projektes 5G-MoNArch eine selbst entwickelte Software bei Meetings mit internationalen Projektpartnern (Samsung, Nokia, Huawei) vorgestellt, was anschließend auch eine entsprechende erfolgreiche Präsentation bei der EU in Brüssel im Rahmen des Projektes 5G-MoNArch nach sich zog.
Herr Charaf lieferte mit dem bereits erwähnten Kommilitonen auch einen Großteil des Beitrages der Deutschen Telekom zum letzten 5G-MoNArch Zwischenbericht.
Weitere wissenschaftliche Publikationen sind in Vorbereitung, bzw. wurden zwischenzeitlich eingereicht und befinden sich im Reviewprozess.
Er ist Koautor einer Patentanmeldung, die im Rahmen seiner bisherigen Arbeit im
5G-Forschungslabor entstanden ist. Weitere Patentanmeldungen sind gerade in Vorbereitung. Daneben präsentierte er die Forschungsgruppe bei internationalen Projektmeetings und stellte deren Ergebnisse und Arbeiten Rahmen des Technology Innovation Forum in der Telekom-Zentrale in Bonn in diesem Jahr einem größeren Fachpublikum vor.
„Ich halte Herrn Mohamad Buchr Charaf wegen seines sozialen Engagements, aber auch wegen seiner erfolgreichen, forschungsbezogenen Aktivitäten für einen würdigen Preisträger und freue mich, dass der akademische Senat meinem Vorschlag gefolgt ist“, erklärt Prof. Michael Einhaus.
Prof. Dr.-Ing. Michael Einhaus lehrt und forscht an der HfTL im Bereich Mobilfunk und Hochfrequenztechnik mit dem Schwerpunkt auf den zukünftigen Standard 5G, Mehrantennentechnologien und Weiterentwicklungen im Bereich der WLAN-Technologie.

Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) würdigt herausragende Leistungen und besonderes soziales Engagement ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen. Die HfTL verleiht diesen Preis bereits zum dreizehnten Mal.

Die HfTL ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL- Trägergesellschaft mbH, eine hundertprozentige Beteiligung der Deutschen Telekom AG. Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil.