05.04.2018 - 12:08 Uhr |

Hochschule Harz

Medizinstudenten heilen Kuscheltiere – und nehmen Kindern die Angst vorm Arztbesuch

Sprechstunde in der Teddyklinik: Die Medizinstudierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg verarzten am 11. April 2018 erkrankte Puppen und Kuscheltiere an der Hochschule Harz (Aufnahme von der ersten Teddyklinik im Harz, April 2016 / Foto: Hochschule Harz).

Teddyklinik zu Gast an der Hochschule Harz

Wernigerode, 05.04.2018 (newsropa.de) - Kindgerechte Sprechstunde auf dem Wernigeröder Campus: Am Mittwoch, dem 11. April 2018, gastiert die Teddyklinik im Gebäude 3, Raum 3.101, der Hochschule Harz (Friedrichstraße). Vormittags erwartet das Team rund um die Magdeburger Medizinstudenten Lukas Japtok (26) und Katrin Knigge (28) den Besuch von Kindertagesstätten aus dem Harzkreis; von 14:00 bis 16:30 Uhr können dann alle kleinen Puppen- und Teddy-Eltern individuell und ohne Voranmeldung vorbeischauen und ihr Spielzeug behandeln lassen. Weiterführende Informationen gibt es unter www.teddyklinikmagdeburg.de.

Für die Teddyklinik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist es bereits der zweite Harzbesuch, für Katrin Knigge gleichzeitig ein Heimspiel. Die Ilsenburgerin erklärt: „Unser Projekt soll Kindergartenkindern mit ihren ‚kranken‘ Kuscheltieren den Ablauf eines Arztbesuchs aus Sicht der Eltern zeigen, um ihnen mögliche Ängste zu nehmen.“ Der Ablauf simuliert die Realität spielerisch: Die Teddyeltern und ihre Begleitpersonen werden von Teammitgliedern empfangen und – wie beim richtigen Arzt – erst einmal ins Wartezimmer geleitet, wo Kekse und Malsachen für Ablenkung sorgen. Anschließend werden die Daten der Spielzeugpatienten aufgenommen, dazu zählen Name, Größe und Gewicht. „Dann geht es endlich zum Teddy-Doc, einem Medizinstudenten, der das Kuscheltier untersucht und mit Hilfe der Teddy-Eltern eine Diagnose stellt und ein passendes Rezept schreibt. In der Teddy-Apotheke wird dieses dann eingelöst gegen eine Packung Taschentücher, ein paar Hustenbonbons bei Erkältung oder einen Schal gegen Halsschmerzen“, erklärt der Hannoveraner Lukas Japtok.