12.06.2017 - 08:51 Uhr |

Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation Leipzig

Erfolgreicher Abschluss der Junior-Ingenieur-Akademie

Gruppenbild der Teilnehmer der JIA vor der HfTL

Leipzig, 12.06.2017 (newsropa.de) - Zwei Jahre haben Schülerinnen und Schüler aus drei Leipziger Gymnasien in der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) geforscht und präsentierten bei der feierlichen Exmatrikulation in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) die beeindruckenden Projektergebnisse.

In seiner Ansprache betonte der Schulleiter der Neuen Nikolaischule, Herr Wulfert, die hohe Wertigkeit der JIA zur Förderung naturwissenschaftlich und technisch interessierter und talentierter Schüler der Klassenstufen 9 bis 10. Alle an der JIA beteiligten Partner leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur frühzeitigen Studien- und Berufsorientierung und eröffnen den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven in zukunftsorientierten Branchen.

In seinem Grußwort dankte Dr. Thomas Feist, Mitglied des Deutschen Bundestages, den Projektpartnern, wie der Porsche Leipzig GmbH, den beteiligten Unternehmen der Deutschen Telekom und der HfTL für das langjährige, nicht selbstverständliche Engagement bei der Förderung des Ingenieur-Nachwuchses in Sachsen. Dr. Feist unterstützt die teilnehmenden Schüler seit mehreren Jahren, zum Beispiel mit dem Besuch des Deutschen Bundestages und spannenden Vorträgen von Fachexperten, wie dem Datenschutzbeauftragten des Bundestages. „Ich freue mich immer wieder, junge und technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler als Absolventen der Junior-Ingenieur-Akademie zu treffen. Besonders schön finde ich, dass in diesem Jahr viele Absolventinnen dabei sind – so sollte es auch sein“ so Feist.

In kurzen Präsentationen zeigten die Schülerinnen und Schüler die große Bandbreite des über vier Semester erarbeiteten Wissens. Fahrzeugelektronik und der Aus- und Zusammenbau eines Porsche 911 Motors, Hochfrequenztechnik und Funktürme, Telekommunikations- und Übertragungstechnik sowie Robotik kennzeichnen ein breites Spektrum an Themen aus dem MINT-Bereich.
Exzellente Ergebnisse erzielten die Schülerinnen und Schüler im Teilprojekt Robotik. Durch den Vergleich verschiedener Faktoren konnten sie einen kostengünstigen Roboter als künftiges Lernobjekt für Schulen entwickeln. Der Roboter, Dezibot genannt, dient der Forschung im Bereich der Schwarmintelligenz und verteilter Algorithmen. Inspiriert wurden die jungen Forscher vom Harvard Kilobot.

Neben einer besonderen Lernleistung werden Sie diese Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Publikation auf der 47. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. in Chemnitz vorgestellt.

Abschließend verabschiedete Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Saupe, Rektor der HfTL, gemeinsam mit Sven Hansen, Mitglied der Projektleitung der JIA und Informatiklehrer am Heisenberg-Gymnasium, die 16 Teilnehmer und überreichte die Urkunden der Junior-Ingenieur-Akademie.

Das vor mehreren Jahren in Leipzig mit Hilfe der Deutschen Telekom Stiftung ins Leben gerufene Projekt zur Förderung von MINT-Talenten ist inzwischen ein fester Bestandteil in den am Projekt beteiligten Gymnasien und eine Teilnahme gilt als Auszeichnung für sehr gute schulische Leistungen.
Aktuell planen alle Projektpartner den Start der nächsten Junior-Ingenieur-Akademie im Herbst dieses Jahres.

Die HfTL ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL- Trägergesellschaft mbH, eine hundertprozentige Beteiligung der Deutschen Telekom AG.
Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil. Aktuell sind rund 1.440 Studierende in den direkten, dualen und berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Informations- und Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Kommunikations- und Medieninformatik, Angewandte Informatik, sowie in den Masterstudiengängen Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnik immatrikuliert.