19.05.2011 - 07:34 Uhr |

IBM Deutschland - Motor Mittelstand

IBM und Uni Koblenz fördern "Collaborative Technologies"

Feierliche Eröffnung des weltweit ersten University Competence Centers (UCC) for Collaborative Technologies powered by IBM (UCC-CT) aus Ostdeutschland TU Berlin und TU Ilmenau beteiligt

Koblenz/Berlin/Ilmenau/Leipzig, 19.05.2011 (newsropa.de) - Ein Jahr nach Bekanntgabe der Kooperation wurde das UCC offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Lehre und Forschung sowie Kunden und Partner der Universität Koblenz und der IBM nahmen an der Veranstaltung teil.

Maria Gomez, Director Social Business & Collaboration Solutions, IBM Deutschland, eröffnete die Veranstaltung mit einer spannenden Keynote zum Thema Collaborative Technologies. Zusammen mit Professor Petra Schubert (FG BAS) unterstrich sie die Verantwortung, die Lehre und Forschung sowie Unternehmen haben, um Nachwuchskräften Kompetenzen und Wissen zu vermitteln - damit diese lernen, mit kollaborativen Werkzeugen und Social Media verantwortungsvoll und nutzbringend umzugehen.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erörterte Stefan Pfeiffer, MSM IBM Collaboration Solutions, in einer Expertenrunde die spannende Vielfalt des Meinungsspektrums zum Thema. Dabei wurde klar, dass der durch diese Technologien ausgelöste Umbruch weniger ein technischer, denn ein kulturell-gesellschaftlicher ist.


IBM Lotus Technologie für Lehre und Forschung

Ziel des Projektes unter der Leitung von Professor Petra Schubert (Universität Koblenz) ist es, Wissenschaftlern, Studierenden und Bildungseinrichtungen die notwendige Infrastruktur sowie Lehrinhalte und Fachwissen bereitzustellen, um sich mit IBM Collaboration Solutions Philosophien und Produkten vertraut zu machen.

Die Partnerschaft zwischen IBM und der Universität Koblenz soll IBM Lotus Technologien in Lehre und Forschung an Hochschulen stärker etablieren. Nicht zuletzt, um Wettbewerberfirmen wie Microsoft an diesen Standorten auszubooten.

Ingo Karge (IBM SWG) entwickelte gemeinsam mit Andreas Liefeith (IBM Mid Market) ein Konzept, um Lehre und Unternehmen zusammen zu bringen. Sein Ziel: „Gemeinsam wollen wir mit diesem Competence Center die Verantwortung übernehmen, Themen wie Social Media und Business Collaboration positiv-kritisch und konstruktiv in Lehre und Forschung zu tragen. So wollen wir helfen, Social Business zu gestalten.“

Technische Unterstützung leistete dabei das IIC unter der Leitung von Christian Jendreczek, das derzeit das Hosting und den technischen Support der Plattformen für die verschiedenen Universitäten übernimmt.

Welche Ergebnisse konnten wir dabei erzielen?

Seit IBM und die Universität Koblenz im April 2010 ihre Zusammenarbeit beim Aufbau des weltweit ersten Hochschul-Competence-Centers auf Basis von IBM Technologien beschlossen haben, hat sich viel getan. Eine komplette Vorlesungsreihe zum Thema Social Business wurde konzipiert, deren Lehrmaterialien – ganz im Sinne sozialer Kommunikation – anderen Lehreinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Seit dem Wintersemester 2010 laufen die ersten Vorlesungen. Mit der neu errichteten IBM Social Media Plattform lernen Studenten Zusammenarbeit im Unternehmenskontext kennen und rüsten sich dabei für den bevorstehenden Berufsstart. Bisher wurden rund 200 Studenten in regelmäßigen und circa 300 Studenten durch einmalige Lehrveranstaltungen mit Inhalten zu IBM Lotus erreicht.

Auch andere Hochschulen wollen an das Erfolgsmodell der Universität Koblenz anknüpfen. So wurde die Vorlesung bereits als Prototyp von Professor Koch an der Bundeswehr Universität München eingesetzt. Professor Petra Schubert stellt jetzt gemeinsam mit IBM Know-How und Social-Business-Lösungen für weitere Hochschulen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem der Anwendungsbereich Kommunikations- und Medienwissenschaften der Technischen Universität Ilmenau, die Technische Universität Berlin und die Bundeswehr Universität München. Dank der Kooperation können Studierende dieser Hochschulen jetzt kollaborative Lösungen für Ausbildung und Forschung nutzen.

Was jetzt kommt
Die Aufgabe lautet, zu einem regulären Betrieb überzugehen, die vorhandenen Aktivitäten zu professionalisieren und auszubauen, sowie ein Businessmodell für den künftigen Betrieb eines solchen UCC zu entwickeln. Dabei wollen sich die Verantwortlichen nicht nur auf Lotus und Social Software & Collaboration Solutions konzentrieren, sondern haben für die Zukunft das gesamte IBM Software Portfolio und die sich daraus ergebenden Lösungen im Blick.